Achim Freyer – Vita

Achim Freyer

Achim Freyer, 2014, Foto: Lucie Jensch

Kurzbiographie

Der Theatermacher, Maler, Sammler und Stifter Achim Freyer (1934 in Berlin geboren) studierte Malerei, bevor er Meisterschüler von Bertolt Brecht am Berliner Ensemble wurde und als Bühnen- und Kostümbildner arbeitete. 1972 übersiedelte er nach West-Berlin und begann hier bald auch mit eigenen Arbeiten als Regisseur. Freyer inszenierte und inszeniert an führenden Theatern weltweit – von Monteverdi bis Glass ­ – und erhielt für sein Bühnenschaffen zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Als bildender Künstler war er zweifacher documenta-Teilnehmer und ist auf vielen nationalen und internationalen Ausstellungen vertreten. Von 1976 bis 2002 war Freyer ordentlicher Professor an der Universität der Künste Berlin. 1988 gründete er das Freyer Ensemble. 2012 wurde in seiner Berliner Villa das Kunsthaus der ACHIM FREYER STIFTUNG eröffnet.

2021
Ehrenmitglied im Verein Berliner Künstler.
Inszenierung, Bühnenbild und Kostüme „DER KÖNIG STIRBT“, Eugene Ionesco, Wiener Kammerspiele, Regie: Claus Peyman. Premiere: 25. September.
Inszenierung, Bühnenbild und Kostüme „DON JUAN“, Molière, Schauspiel Stuttgart. Premiere: 19. Juni.

2020
Ausstellung „ZWISCHEN LANDUNG“ in der De Martino Gallery in München, Eröffnung: 3.Dezember.
Bühnenbildner des Jahres für die Inszenierung von George Enescus “Œdipe” bei den Salzburger Festspielen 2019 (Fachzeitschrift „Opernwelt“).
Ausstellung „INTEGRAZIONE“ in der Galerie Hrobsky in Wien, Eröffnung 30. September.
Teilnahme an TONSPUR 87 in Wien, 8-Kanal-Klangarbeit, 7-teilige A1 Bildstrecke, Eröffnung: 30. September.
Einweihung der Installation „Oedipus Komplex“ in der Filmhochschule „Konrad Wolf“ in Potsdam Babelsberg (28. September).
Thomas Bernhard: „Der deutsche Mittagstisch“, Bühnenbild, Theater in der Josefstadt, Wien. Premiere: 17. September 2020, Regie: Claus Peymann.
Gestaltung einer Säule für das Projekt STOA 169 in Polling, Eröffnung am 15. September.
Ausstellung „ACHIM FREYER – Von tiefsten Tiefen zum höchsten Licht“ in der Evangelischen Johanneskirche in Berlin Lichterfelde (10. Mai bis 30. Juni).
Teilnahme an der ART KARLSRUHE, vertreten durch die Galerie FORUM KUNST contemporary ART SPACE stift millstatt.

2019
Nach E.T.A. Hoffmann „Der goldene Topf“, Schauspiel Stuttgart, Musik Alvin Curran, Regie, Bühne, Kostüme, Licht, Stuttgart, Premiere: 18. Mai 2019.
Ausstellung „ACHIM FREYER – DEM BILD FOLGEN – MALEREIEN AUS NEUESTER ZEIT“ im Foyer des Schauspielhaus Stuttgart anlässlich der Inszenierung von „Der goldene Topf“.
Ausstellungsbeteiligung „Verschüttungen – Die Dekade des Pythagoras“, OÖ Kulturquartier Linz/Österreich.
Ausstellung „ACHIM FREYER | aktuelle Malerei | Reflektionen . Momente .“, FORUM KUNST contemporary, ART SPACE stift millstatt, Millstatt/Österreich.
Skulptur „Ödipus-Komplex“ anlässlich der Premiere von „Oedipe“ in Salzburg aufgestellt, Haus für Mozart, 09. August 2019.
George Enescu: „Oedipe“, Regie, Bühne, Kostüme, Salzburger Festspiele, Premiere: 11. August 2019.
Ausstellung „ACHIM FREYER – BILDER“, ACHIM FREYER STIFTUNG/Kunsthaus, Berlin.

2018
Georg Friedrich Händel: „Jephtha“, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Premiere: 4. Februar 2018.
Ausstellung „4 Positionen A.F.“, Kunsthaus der ACHIM FREYER STIFTUNG, Berlin.
Ausstellung „AN VER WANDLUNGEN“ Märchenbilder von Achim Freyer & Künstler*innen aus 5 Werkstätten, Kunsthaus der ACHIM FREYER STIFTUNG, Berlin.
Ausstellung „Licht aus Farbe. Malerei von Achim Freyer“, Kirche am Hohenzollernplatz, Berlin.
Ausstellung „Achim Freyer – Frühe Werke. Malerei, Grafik, Objekte“, Galerie Joachim Pohl, Berlin.
Richard Wagner „Das Rheingold“, Regie, Bühne, Kostüme, Licht,  Seoul/Korea, Premiere: 14. November 2018.
Robert Schumann „Szenen aus Goethes Faust“,  Regie, Bühne, Kostüme, Licht, Staatsoper Hamburg, Premiere: 28. Oktober 2018.
Ausstellung „ACHIM FREYER – stets gefunden nie gesucht“, Galerie Renate Kammer, Hamburg.
Ausstellung „Achim Freyer – Malerei“, Hallescher Kunstverein, Halle.

2017
Heinrich von Kleist: „Prinz von Homburg“, Berliner Ensemble, Bühne, Kostüme und Licht.
Ausstellung „vento del sud“ | ACHIM FREYER – Malerei aus Italien“, Kurt-Mühlenhaupt-Museum Zehdenick.
Künstlergespräch „Stimmen der Toten | Achim Freyer über Bertold Brecht“, 3.6.2017, Kapelle Dorotheenstädtischer Friedhof, Berlin.
Ausstellung „Hänsel und Gretel umarmen Schneewittchen & Achim Freyer spielt mit“, Museum Haus Cajeth / Heidelberg.
Ausstellung „Rundherum. Nach 50 Jahren Freyburg: 380°“, WeinGalerie Schweigenberg Freyburg.
Ausstellung „Zum Raum wird hier die Zeit“, Galerie Renate Kammer Hamburg.
Richard Wagner: „Parsifal“, Staatsoper Hamburg, Premiere: 16. September 2017.
Ausstellung „Kunst in vier Nischen. Arbeiten von Horst Bartnig, Achim Freyer, Hermann Glöckner und Wilhelm Müller“, Kunsthaus Dahlem, Berlin.
Ausstellung „#JohnCageSTEPS“, Cage-Haus Halberstadt.
Engelbert Humperdinck: „Hänsel und Gretel“, Staatsoper Unter den Linden, Berlin, Premiere: 8. Dezember 2017.
Ausstellungsbeteiligung „19|20|17. Künstler*innen erinnern Revolutionen“, Kunsthaus der ACHIM FREYER STIFTUNG, Berlin.

2016
Ausstellung „Zwischen den Stühlen“ , Galerie Hrobsky, Wien.
„Pelleas et Melisande“, Landestheater Linz, Regie, Bühne, Kostüme und Licht.
Ausstellung „Auf den Punkt“, Neue Arbeiten von Achim Freyer und Moritz Nitsche anlässlich der Premiere von “Pelléas et Mélisande” am Landestheater Linz, Galerie Brunnhofer, Linz.
Ausstellung „Fenster zum Horizont“, Galerie Bernau.
Ausstellung „Gegen den Strich“, Galerie im Kunsthaus der ACHIM FREYER STIFTUNG.
„Die Räuber“, Berliner Ensemble, Bühne.
„Fidelio“, Wiener Festwochen, Regie, Bühne, Licht, Kostüme mit Amanda Freyer.
Ausstellung/Installation „… und ein Rauch steigt auf …“, Kunst Station St. Peter, Köln.
„Abschiedsball“, Berliner Ensemble, Regie, Bühne, Kostüme und Licht.
Theaterpreis DER FAUST, Freiburg.
Ausstellung/Installation „… und ein Rauch steigt auf …“, Soeht 7, ehemaliges Frauengefängnis Berlin-Lichterfelde.
Ausstellung „Who ist Mr. Rabbit“, Zeichnungen, Bilder und Kostüme, Koreanisches Kulturzentrum, Berlin-Mitte.
Ausstellung/Installation „… und ein Rauch steigt auf …“, Parochialkirche Berlin.

2015
NESTROY Theaterpreis, Wien, November 2015.
Inszenierung „Don Giovanni“, W.A. Mozart, Volksoper Wien.
Inszenierung „Die Versuchungen des Giro Lamenti“, Nationaltheater Mannheim.
Inszenierung „Salvatore Sciarrino: Die tödliche Blume“, Wiener Festwochen.
Ausstellung „In der Ferne liegt die Nähe – Eine Annäherung an Erich Heckel. Achim Freyer – Malerei, Zeichnung und Grafik“, KUNST.RAUM.STEGLITZ e.V., Berlin.

2014
“ACHTZIG für ACHTZIG” zum 80. Geburtstag, Maler und Künstlerfreunde ehren Achim Freyer mit einer Gemeinschaftsausstellung in der GALERIE des KUNSTHAUSES der Achim-Freyer-Stiftung Berlin.

2013 – 2014
“Der Prozess”, F. Kafka, Bühnen-Kostüm und Lichtkonzept, Berliner Ensemble.
Inszenierung ” Schneewittchen”, H. Holliger, Oper nach R. Walser, Theater Basel.

2013
„Mauer-Fall“ Werke von Achim Freyer aus Ost und West mit einer einmaligen Performance in der Galerie des Kunsthauses Berlin.
„Cage Stage“, Performance von Achim Freyer mit Dennis Russell Davies und dem Freyer Ensemble, Musiktheater Linz.
Einzelausstellung „Schwarz ist auch Weiss“, Mannheimer Kunstverein.
„Kabale und Liebe“ Bühne, Kostüm und Licht, Berliner Ensemble, Inszenierung „Götterdämmerung“, Richard Wagner, Nationaltheater Mannheim, 
Arbeiten an der Oper nach Robert Walser. „Schneewittchen“ von Heinz Holliger Basel, Filmaufzeichnung “Der neue Mannheimer Ring“ für Arte, Mannheim.

2012
Eröffnung der Kunstsammlung im KUNSTHAUS der ACHIM FREYER STIFTUNG.
Inszenierungen „Die Walküre“, Nationaltheater Mannheim, „Rappresentatione di anima et di corpo“ Cavalieri, Staatsoper Unter den Linden im Schillertheater Berlin, Inszenierung „Siegfried“, Nationaltheater Mannheim Einzelausstellung „Wege und Wandlungen – 40 Jahre Malerei”, Kunstverein Schwetzingen in der Schlossorangerie.
Ausstellung „Weißt du was aus ihm ward?“ Fotoprints von Monika Rittershaus „Der Ring des Nibelungen“, 2009-2011, LA Opera, Vorbesichtigung der Sammlung.

2011
Inszenierungen Richard Wagner „Der neue Mannheimer Ring“ (“Das Rheingold”), Nationaltheater Mannheim, „Moses und Aron“ Arnold Schönberg, Opernhaus Zürich, Auszeichnung für die beste Opernproduktion des Jahres.
Malereiausstellung, Galerie Hrobsky, Wien.

2010
Richard Wagner „Der Ring des Nibelungen“ Gesamtzyklus, LA Opera, Einzelausstellungen „Light-Shadows“ ACE Galerie, Los Angeles „Versuche am Ring“, Malerei im Xylon-Museum, Schwetzingen, Nibelungen-Ausstellung, Myths, Legends and Cultural Renewal: Wagner‘s Sources, LACMA, Los Angeles.
Inszenierung „Eugen Onegin“, Tschaikowsky Staatsoper Unter den Linden Berlin.

2009
Inszenierung „Der Ring des Nibelungen“, (“Das Rheingold” / “Die Walküre”), LA Opera.
Heirat der Sopranistin Esther Lee.

2008
Einzelausstellungen Berlin-Lichtenberg, Kunstverein Halle, Galerie Hrobsky Wien.

2007
“Freyer-Theater”, Akademie der Künste, Alexander-Verlag.
Einzelaustellung Kulturamt, Erlangen Galerie Wosimsky, Giessen, Inszenierungen „Alice in Wonderland“, Unsuk Chin, Staatsoper München
 „La Traviata“, Verdi
, Hein-Heckroth-Preis der Stadt Gießen.

2006
Ausstellung Kunstverein, Berlin-Pankow, Ausstellung Galerie Mitte, Berlin
-Inszenierungen “Die Zauberflöte“, Mozart als Politdrama, Nowaja Opera Moskau „Die Zauberflöte“, Mozart als Schule des Lebens, Teatr Wielki, Warschau „Médée“, Cherobini, Nationaltheater Mannheim, Auszeichnung als bester Kostümbildner des Jahres, „Wenn du einem toten Hund begegnest oder “Die Probe“, Schwertsik, eine theatralische Hommage an Bertolt Brecht, Berliner Ensemble,
Freyerensemble Morton Feldmann, Biennale Venedig, Malereiausstellung anlässlich der Aufführung „Komödia und Orchesterstück” des Freyer-Ensembles, Bundeskunsthalle Bonn.

2005
Ausstellung Villa Kellermann, Potsdam Ausstellung Xylon- Museum, Schwetzingen.
Inszenierung „Die Zauberflöte für 20 Finger“, Zemlinsky Nationaltheater Mannheim und Komische Oper Berlin.
Auszeichnung mit der Silbernen Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien.

2004
„Stationen 64 / 04“ Galerie Ulrike Hrobsky, Salzburg.

2003
Ausstellung „2001 / 6 11 03- horizontal. Zeichnungen und Malerei“, Muzeum Teatralne, Warschau
Kultur-Preis „ Zasłużony dla Kultury Polskiej“ zu „ La damnation de Faust“, Offizierskreuz des Verdienstordens der Volksrepublik Polen.
Inszenierungen: “Salome“ Richard Strauss, Deutsche Oper, Berlin “La Damnation de Faust”, Berlioz, Los Angeles Opera.

2002
Inszenierung „h-moll-Messe“ J. S. Bach, LA Opera, Opernhaus der Stadt Bonn.

2000
Bayerischer Theaterpreis.

seit 1999
Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, München.

1999
Theaterpreis des ITI Internationalen Theater Instituts.
Auszeichnung mit der Goldmedaille der Prager Quadriennale für die Retrospektive der Theaterarbeiten.
Emeritierter Professor der Universität der Künste, Berlin.

1996
Ausstellung „Totentänze“, Musikbiennale, Venedig.

seit 1995
Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, Dresden.

seit 1994
Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, Bensheim.

1994
Premio Abbiati der „Associazione Nazionale Critici Musicali“ für „Turandot“, Busoni „Perséphone“, Strawinsky,  Gran Teatro La Fenice, Venedig als beste Inszenierung des Jahres
Ausstellung zu „Tristan und Isolde“, Brüssel.

1992
Retrospektive „Chaos und Stille“, 1965 – 1992, Galerie der Stadt Kornwestheim.

1991
Gründungsmitglied der Freien Akademie der Künste zu Leipzig.

1991 – 1992
Dreharbeiten und Regie zu dem Spielfilm „MET AMOR PH OSEN“ und dem Fernsehfilm „Eine Reise ins Blaue“.

1990 – 1991
Kirchenfenster und Farbraumgestaltung der Kirche Am Hohenzollernplatz, Berlin, Berlin.
Inszenierung „Woyzeck“, „Phaethon“ Burgtheater Wien.
Inszenierung „Vergänglichkeit“ Schnebel, Hamburgische Staatsoper.
Einladung Theatertreffen Berlin mit „Woyzeck“.
Wieder Festwochen mit „Zauberflöte“

1990
Ausstellung „Additionen“, Galerie Pospiesczyk, Regensburg.
Ausstellung „Achim Freyer. Der Maler als Zeichner, Galerie Toto-Lotto-Haus, Stuttgart.
Ausstellung „Gesichter der Landschaft“, Galerie am Sachsenplatz, Leipzig.

seit 1989
Mitglied der Akademie der Künste, Berlin-West.

1989
Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

1987 – 1991
Inszenierung der Trilogie „Metamorphosen des Ovid“ 1987, „Woyzeck“ 1989, und „Phaëton“ 1991, Burgtheater Wien.

1989 – 1990
Ausstellung „Landschaften 1965-1989“, Malwege Wegmale 2“, Galerie Manfred Giesler, Berlin; Galerie Helmut Leger, München.

1988
Gründung des Freyer Ensembles, einer freien experimentellen Theatergruppe.
Ausstellung „Malwege Wegmale 1“, Galerie Manfred Giesler, Berlin.

1987
Ausstellungsbeteiligung documenta 8, Kassel und „Der gestreckte Blick oder die Krümmung der Fläche zum Raum“.
„Farbräume“, Galerie Helmut Leger, München; Café Mora, Berlin; Beteiligung an der Ausstellung „Die Nibelungen“ im Haus der Kunst, München.

1985 – 1987
Ausstellung „Farbewege“, Galerie Helmut Leger, München; Galerie des Theaters der Stadt Gütersloh; Café Mora, Berlin

1984
Ausstellung „Fastenbilder“, Café Mora, Berlin,

1983 – 1984
Ausstellung hinter Berlin;  Kampnagelfabrik Hamburg; Württembergische Staatstheater, Stuttgart; Galerie Helmut Leger, München.

1983
Retrospektive “Achim Freyer-Malerei 1966-1983“, Große Orangerie Schloss Charlottenburg, Berlin.

1982
Inszenierung „Die Zauberflöte“, W. A. Mozart, Staatsoper Hamburg.

1981 – 1988
Inszenierung „Philip Glass Trilogie“:  “Satyāgraha”, “Echnaton”, “Einstein on the beach”, Staatsoper Stuttgart.
1981
„Deutsche Kunst heute“, Musée d’Art de la Ville, Paris (Beteiligung).

1980
Inszenierung „Der Freischütz“, C. M. v. Weber, Staatsoper Stuttgart.
Inszenierung „Zauberflöte“ in Salzburg, Hamburg und Dresden.
Inszenierung „Der Ring des Nibelungen“ in Los Angeles und Mannheim.

1979
Inszenierung “Iphigenie auf Tauris” Gluck, Nationaltheater München.
Beteiligung an der Quadrinale Internationale Bühnenbildausstellung, Prag.

seit 1977
Inszenierungen von Uraufführungen zeitgenössischen Musiktheaters für und mit Reiner Bredemeyer, Alvin Curran, Philip Glass, Erhard Grosskopf, Mauricio Kagel, Helmut Lachenmann, Dieter Schnebel und Salvatore Sciarrino.

1977
Ausstellungsbeteiligung an der documenta 6, mit “Deutschland ein Lebensraum“ Kassel.

1976 – 1999
ordentliche Professur an der Hochschule der Künste (seit 2002 Universität der Künste), Berlin.

1975 – 1978
Inszenierungen gemeinsam mit Claus Peymann am Württembergischen Staatstheater Stuttgart „Die Räuber“,  „Faust“, „Das Käthchen von Heilbronn“, „Immanuel Kant“.

1975 – 1977
Objekte,  Ausstellungen und Aktionen, begleitend zu Theaterarbeiten.

1973 – 1978
Arbeiten als Bühnen- und Kostümbildner für Schauspiel und Oper mit Hans Neugebauer, Hans Lietzau, Christoph von Dohnányi, Claus Peymann.

1972
„Clavigo“ Deutsches Theater Berlin Theaterverbot.
Italiengastspiel „Der gute Mensch von Sezuan“ Volksbühne Berlin. Republikflucht.
Ilona Freyer und die beiden Töchter folgen im selben Jahr durch Fluchthelfer.
Besuch des „Isenheimer Altars“ (M. Grünewald) in Colmar.
Ordentliche Professur an der Universität der Künste (UdK).

1971
Einzelausstellung „Malerei“ im Kernforschungszentrum Rossendorf (bei Dresden) unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Große Berliner Kunstausstellung, zweimal Meisterschülerausstellung der Akademie der Künste Berlin-Ost.
Geburt der Zwillingstöchter Amanda und Julia.
Besuch des Grünewald-Altars, Begegnung mit Originalen von Joseph Beuys und Günter Brus.

1969
Idee eines Theaters der Baumstämme.

1968
Heirat mit Ilona Freyer, geb. Denecke.

1967
„Barbier von Sevilla“ Staatsoper Unter den Linden Berlin noch auf dem Spielplan.

1966
Malaktion „Rote waagerechte geschlossene Linie in Augenhöhe durch zwei Räume mit dreißig Personen“, Berlin.

1965
„Ordnung und Störung von Ordnung“ Nummerieren von Steinen am Ostseestrand.

seit 1962
Zahlreiche Puppentrickfilme für die DEFA

1960 – 1961
Große Berliner Kunstausstellung (Beteiligung)

1960
Malereipreis der Großen Berliner Kunstausstellung.

1959 – 1978
Arbeiten als Bühnen-und Kostümbildner für Ruth Berghaus, Adolf Dresen und Benno Besson.

1959 – 1972
Arbeiten als Bühnen- und Kostümbildner für Ruth Berghaus, Adolf Dresen, Benno Besson (Flug zur Sonne, Hände weg, halle der Heilung/Ein Pfund abheben/Der Mond schein auf Kylenamoe, Der Barbier von Sevilla, Der gute Mensch von Sezuan, Clavigo).

1959
Aktion „Besetzen einer blauen Limousine mit Weinbergschnecken“ zwischen Meißen und Dresden.

1958
Figuren für das Staatliche Puppentheater Dresden. Schlüsselerlebnisse durch Arbeiten von Oskar Schlemmer und frühe Werke von Bernard Buffet.

1957 – 1958
Reisen nach Holland, Frankreich, Sibirien.

seit 1956
freischaffend als Maler tätig.

1954 – 1956
Meisterschüler für Bühnenbild bei Bertolt Brecht, Akademie der Künste, Berlin.

1951 – 1954
Studium an der Meisterschule für Grafik und Buchgewerbe (ab 1952 Fachschule für Grafik, Druck und Werbung, Berlin).

1948 – 1950
wissenschaftliches Buchwerk über europäische Schmetterlinge mit zahlreichen schwarz/weiß und farbigen Originalzeichnungen.

1941 – 1944
Geschichten erzählen und Strassenpuppentheaterspiele.

1934
geboren in Berlin.

Achim Freyer wird durch die folgenden Galerien vertreten:
Galerie Dietgard Wosimsky, Gießen
Galerie Schafschetzky, Graz
Galerie Ulrike Hrobsky, Salzburg + Wien
Galerie Leger, München
Galerie Renate Kammer, Hamburg
Galerie Brunnhofer, Linz
Galerie FORUM KUNST contemporary ART SPACE stift millstatt