ACHIM FREYER STIFTUNG

KUNSTHAUS | SAMMLUNG | GALERIE

ACHIM FREYER
ÖDIPUS KOMPLEX
IN DER FILMUNIVERSITÄT BABELSBERG

 

Während der Probenwochen für die Inszenierung der Oper „Oedipe“ von Georges Enescu bei den Salzburger Festspielen 2019 wurde Achim Freyer klar, dass er einige Elemente, die für das Bühnenbild vorgesehen und von der Bühnentechnik bereits fertiggestellt waren, nicht verwenden würde. Da Freyer aber kaum etwas so verhasst ist wie das Wegwerfen, konnten diese Elemente nicht einfach entsorgt werden. Vielmehr wurde die Idee geboren daraus eine Skulptur zu schaffen.

 

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Mithilfe des wunderbaren Technik-Teams bei den Salzburger Festspielen um Andreas Zechner entstand die 7,20 m hohe Skulptur „Ödipus komplex“. Und mithilfe der Präsidentin der Festspiele, Helga Rabl-Stadler, gelang es trotz und gegen eine Vielzahl von Auflagen und Vorschriften die Skulptur vor dem Festspielhaus in Salzburg zumindest für die Dauer der Festspiele aufzustellen und so auch denen, die keine Karte für „Oedipe“ ergattern konnten eine Vorstellung zu geben von den künstlerischen Energien, die im Inneren des Festspielhauses die Besucher in den Bann nahmen.

Nach den Festspielen haben wir versucht für die Skulptur einen neuen Ort auf Dauer zu finden. Doch das gestaltete sich nicht einfach, denn nicht viele Innenräume verfügen über die Dimensionen, um eine 7,20 m hohe Skulptur zu beherbergen.

Bei einer Führung durch die SAMMLUNG im KUNSTHAUS der ACHIM FREYER STIFTUNG sprach Bernhard Marcuse von diesen Problemen. Anwesend war auch die Präsidentin der Filmhochschule Babelsberg, Frau Prof. Dr. Susanne Stürmer – und sie bot spontan an zu prüfen, ob das Foyer der Filmhochschule nicht dieser gesuchte Ort sein könnte.

Wiederum mit der Hilfe von vielen Freunden der ACHIM FREYER STIFTUNG gelang es schließlich, den Transport der Skulptur und die technisch anspruchsvolle Installation durch Willi Kruthoff in der Filmuniversität Konrad Wolf zu realisieren.

Am 28. September dieses Jahres konnte „Ödipus komplex“ schließlich – im Beisein eines wegen der Corona-Pandemie kleinen Kreises – der Öffentlichkeit übergeben werden. Einen Eindruck der Veranstaltung vermittelt das Video von Anna Swagerman.

 WICHTIGE MITTEILUNG

 

Nach hoffnungsvoller Wieder Öffnung geben wir die coronabedingte Änderung bekannt: trotz aller Vorbereitung müssen wir unsere geplanten Veranstaltungen und Führungen leider absagen und auf nächstes Jahr verschieben.

 Das KUNSTHAUS bleibt wegen Corona vom 2. bis 30. November 2020 geschlossen.

Die GALERIE im KUNSTHAUS mit der Ausstellung „MIT EIGENEM BLICK – Ehemalige Student*innen der früheren Meisterklasse Achim Freyer an der Universität der Künste Berlin (1976-1999)“ wird hoffentlich vom 1. bis zum 13. Dezember dienstags, donnerstags und sonntags von 15-18 Uhr wieder geöffnet sein.

Unser Hygienekonzept finden Sie hier.


Im Frühjahr 2021 eröffnen wir die Ausstellung “MALER ALS THEATERMACHER: Jörg Immendorff – Jonathan Meese” und freuen uns sehr, Sie dann wieder zu Führungen und Veranstaltungen einladen zu können!

 

Aktuelle Informationen zum Kunsthaus und Achim Freyer erhalten Sie über unseren Newsletter.

MIT EIGENEM BLICK

 

Ehemalige Student*innen der früheren Meisterklasse Achim Freyer an der Universität der Künste Berlin (1976-1999)

WIEDER ÖFFNUNG

Ab dem 20. September dienstags, donnerstags und sonntags von 15-18 Uhr.

Von 1976–1999 leitete Achim Freyer als ordentlicher Professor die Bühnenbildklasse an der heute Universität der Künste genannten Akademie in Berlin. Zahlreiche Studierende erlernten in dieser Klasse ihr künstlerisches Handwerk. Viele von ihnen arbeiten heute im Bühnen- und Kostümbild, in der Regie oder beim Film, sind in der Malerei, Bildhauerei oder Videokunst tätig, oder initiieren und organisieren Kunstprojekte.

Die Ausstellung in der ACHIM FREYER STIFTUNG zeigt mit exemplarischen Arbeiten aus dem Schaffen der ehemaligen Studierenden von Achim Freyer, welchen künstlerischen Weg sie eingeschlagen haben und woran sie heute „mit eigenem Blick“ arbeiten.

AUSSTELLUNG “INTEGRAZIONE”

 

Die GALERIE HROBSKY in Wien zeigt neue Bilder von ACHIM FREYER
 Vom 1. Oktober bis 7. November 2020
Eröffnung am Mittwoch, 30. September, 19-21 Uhr | Künstlergespräch mit ACHIM FREYER (per Videobotschaft), der Galeristin Ulrike Jakob und Publikum

Vertikal, Acryl auf Leinwand, 2020, 204x70cm, Foto: Burghard Engel

KOSTÜMBILDNER DES JAHRES

 

In einer Umfrage unter 43 Kritikern wurde Achim Freyer von der Fachzeitschrift “Opernwelt” für seine Inszenierung von George Enescus “Œdipe” bei den Salzburger Festspielen zum Kostümbildner des Jahres 2019 gekürt!

Wiener Zeitung
BR Klassik

Foto: SF/Monika Rittershaus

TONSPUR 87: ACHIM FREYER

 

8-Kanal-Klangarbeit, 7-teilige A1 Bildstrecke

TONSPUR_passage – Micro Museum for Sound
MuseumsQuartier Wien

1. Oktober bis 19. November 2020 • täglich 10-20 Uhr
Eröffnung am Mittwoch, 30. September, 17 Uhr
Begrüßung: Georg Weckwerth (Künstlerischer Leiter TONSPUR Kunstverein Wien)

Foto: Kay-Uwe Rosseburg

 

Die Reihe TONSPUR präsentiert seit 2003 Klangarbeiten internationaler Künstlerinnen und Künstler im öffentlichen Raum des MuseumsQuartier Wien und an anderen Orten in der Welt. Ihre mehrkanaligen, das übliche Stereobild aufhebenden Kompositionen erschaffen faszinierende Klangarchitekturen und begehbare Tonräume.

 

www.tonspur.at