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STOA 169

Achim Freyers Säule vorne rechts. Foto: © STOA169 Stiftung, 2020

Eine Halle der Kunst mitten in der Natur, getragen von über 100 individuell gestalteten Säulen, geschaffen von international renommierten Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt: die Verwirklichung dieser Idee verfolgt der Künstler Bernd Zimmer seit fast 30 Jahren.

Am 15. September 2020 wurde dieser offene Tempel der Kunst für die Öffentlichkeit geöffnet!

Achim Freyer, der zu den eingeladenen Künstlern des Projekts zählt, hat seinen Beitrag im Sommer dieses Jahres fertig gestellt. Eine malerische Skulptur von eindrucksvoller Vielschichtigkeit.

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Foto: © STOA169 Stiftung, 2020

„ÖDIPUS KOMPLEX“

Foto: Stephani Bahlecke

Achim Freyer hat im vergangenen Jahr bei den Salzburger Festspielen die Oper „Oedipe“ von George Enescu unter großem Beifall der Zuschauer und der internationalen Presse inszeniert. Die New York Times zählte die Inszenierung im Dezember 2019 zu den besten zehn Opern-Produktionen des Jahres weltweit.

Aus diversen Materialien, die im Bühnenbild dieser Inszenierung am Ende keine Verwendung fanden, hat Achim Freyer parallel zu den Proben zum „Oedipe“ die Skulptur „Ödipus komplex“ geschaffen. Achim Freyer wollte, dass die Kräfte der inszenatorischen Aktivitäten auf der Bühne, die ja nur für wenige sichtbar wurden, auch im öffentlichen Außenraum vor dem Festspielhaus sicht- und spürbar gemacht werden.

Die Präsidentin der Filmuniversität Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg, Frau Prof. Susanne Stürmer, hat zugestimmt, „Ödipus komplex“ im weiten Raum des Foyers der Filmkunst-Akademie dauerhaft zu zeigen. Durch eine Teilfinanzierung des Freundeskreises konnte die Skulptur aus Salzburg nach Berlin geholt werden

Gemeinsam mit Frau Prof. Susanne Stürmer, und mit einer Videobotschaft der Präsidentin der Salzburger Festspiele, Dr. Helga Rabl-Stadler, haben wir am 28. September 2020 die Skulptur in ihrer neuen Heimat, der Filmuniversität „Konrad Wolf“ in Babelsberg eingeweiht.

Weitere Informationen 

Achim Freyer und Intendant Markus Hinterhäuser vor der Skulptur. Foto: Esther Lee-Freyer.