Aktuell

ACHIM FREYER | BILDER MIT KÖPFEN

Schon in den 1960er Jahren in der DDR sind Köpfe und Gesichter ein Schlüsselthema für den Maler Achim Freyer. Dabei interessiert ihn insbesondere das Verhältnis zwischen Individuum und Masse, die Frage nach Freiheit und Anonymität. In der formalen Auseinandersetzung mit der Horizontalen und Vertikalen wird die Struktur des menschlichen Kopfes zur Grundlage einer radikalen abstrakten Malerei. In der Ausstellung im Kurt Mühlenhaupt Museum begegnen die Gesichter und Gesichte aus den 1960er und 1990er-Jahren den aktuellen abstrakten Farbmalereien. Es entsteht eine ebenso sinnliche wie gestalterische Dynamik.

01. April – 30. Juni 2024 
Kurt Mühlenhaupt Museum

KONRAD-WOLF-PREIS AN ACHIM FREYER

Ausnahmsweise nachträglich ehrt die Sektion Darstellende Kunst der Akademie der Künste Achim Freyer mit dem Konrad-Wolf-Preis. Corona bedingt erfolgt die öffentliche Preisverleihung am 8. Dezember 2023 in der Akademie der Künste am Hanseatenweg.

Der Konrad-Wolf-Preis wird jährlich für herausragende künstlerische Leistungen auf den Gebieten der Darstellenden Kunst oder der Film- und Medienkunst alternierend von den beiden Sektionen der Akademie vergeben. Die Jury bildeten die Mitglieder der Sektion Darstellende Kunst Reinhild Hoffmann, Christian Grashof und der im Februar 2023 verstorbene Jürgen Flimm.  

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STOA 169

Achim Freyers Säule vorne rechts. Foto: © STOA169 Stiftung, 2020

Eine Halle der Kunst mitten in der Natur, getragen von über 100 individuell gestalteten Säulen, geschaffen von international renommierten Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt: die Verwirklichung dieser Idee verfolgt der Künstler Bernd Zimmer seit fast 30 Jahren.

Am 15. September 2020 wurde dieser offene Tempel der Kunst für die Öffentlichkeit geöffnet!

Achim Freyer, der zu den eingeladenen Künstlern des Projekts zählt, hat seinen Beitrag im Sommer dieses Jahres fertig gestellt. Eine malerische Skulptur von eindrucksvoller Vielschichtigkeit.

süddeutsche.de
br24.de
stoa169.com 

Foto: © STOA169 Stiftung, 2020

KREUZWEGE | ACHIM FREYER – NEUE WERKE

Nach seiner Ausstellung “Licht aus Farbe”, 2018, kehrt Achim Freyer mit “KREUZWEGE: ACHIM FREYER – NEUE WERKE” in die Kirche am Hohenzollernplatz zurück. Bereits 1991 entwarf er deren Buntglasfenster, die den Kirchenraum seitdem in einzigartiges Licht tauchen.
Im Zentrum der Ausstellung »KREUZWEGE: ACHIM FREYER – NEUE WERKE« steht sein fünfteiliger Passionszyklus von 2023, in dem der künstlerische Lebensweg zum Sinnbild der Transformation von Leid und Glück wird.


20. Juni – 24. Oktober 2024
Kirche am Hohenzollernplatz

FREYER IM OLYMP I BILDER IN BEWEGUNG

2024 präsentiert die Galerie Olymp Achim Freyer. Gezeigt werden drei Werkserien aus den vergangenen vier Jahren. Strahlend und hell sind die Arbeiten erfüllt von Freyers Lebenslust und Neugier. Jedes Bild erscheint wie eine einzelne Partitur, und doch erklingen sämtliche Werke zusammen in wunderbarer Harmonie.

06. Juni – 30. November 2024
Galerie Olymp

ACHIM FREYER ERHÄLT „FAUST“ FÜR SEIN LEBENSWERK

Foto: Markus Nass / BrauerPhotos

Am 26.11. fand die Preisverleihung des “Der Faust” Preises statt. Hier gibt es einen kleinen Einblick in diesen aufregenden Tag, ein herzliches Dankeschön an alle Anwesenden!
Wenn Sie sich die Zeremonie ansehen möchten, klicken Sie auf diesen Link:

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“ÖDIPUS KOMPLEX”

Foto: Stephani Bahlecke

Achim Freyer hat im vergangenen Jahr bei den Salzburger Festspielen die Oper „Oedipe“ von George Enescu unter großem Beifall der Zuschauer und der internationalen Presse inszeniert. Die New York Times zählte die Inszenierung im Dezember 2019 zu den besten zehn Opern-Produktionen des Jahres weltweit.

Aus diversen Materialien, die im Bühnenbild dieser Inszenierung am Ende keine Verwendung fanden, hat Achim Freyer parallel zu den Proben zum „Oedipe“ die Skulptur „Ödipus komplex“ geschaffen. Achim Freyer wollte, dass die Kräfte der inszenatorischen Aktivitäten auf der Bühne, die ja nur für wenige sichtbar wurden, auch im öffentlichen Außenraum vor dem Festspielhaus sicht- und spürbar gemacht werden.

Die Präsidentin der Filmuniversität Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg, Frau Prof. Susanne Stürmer, hat zugestimmt, „Ödipus komplex“ im weiten Raum des Foyers der Filmkunst-Akademie dauerhaft zu zeigen. Durch eine Teilfinanzierung des Freundeskreises konnte die Skulptur aus Salzburg nach Berlin geholt werden

Gemeinsam mit Frau Prof. Susanne Stürmer, und mit einer Videobotschaft der Präsidentin der Salzburger Festspiele, Dr. Helga Rabl-Stadler, haben wir am 28. September 2020 die Skulptur in ihrer neuen Heimat, der Filmuniversität “Konrad Wolf” in Babelsberg eingeweiht.

Weitere Informationen 

Achim Freyer und Intendant Markus Hinterhäuser vor der Skulptur. Foto: Esther Lee-Freyer.